Zusage vom Mercury Phoenix Trust

Zusage vom Mercury Phoenix Trust

Ach was freu ich mich! Ich hab Mitte März Kontakt zum Mercury Phoenix Trust (MPT) aufgenommen. Nick Weymouth ist von unserer Idee begeistert und freut sich natürlich, dass wir den MPT unterstützen wollen. Wir haben direkt den Link zur Logosammlung bekommen und dürfen dieses für die Rallye nutzen. Vielen Dank an Nick Weymouth, wir freuen uns darauf, Freddies Lebenswerk zu unterstützen!.

Das Visum muss her

Das Visum muss her

Für die Rallye um die Ostsee benötigt man für Russland ein Visum, besser gesagt zwei Mal Visa für die zweimalige Einreise. Hier empfiehlt der Rallye-Veranstalter eine entsprechende Agentur im Hamburg. Da wir neben den Rallyevorbereitungen arbeiten und auch „normalen“ Urlaub genießen wollten, mussten wir uns dann Mitte Februar schon sputen, alle Unterlagen parat zu haben, dazu Passbilder fertigen zu lassen und alles per Einschreiben auf den Weg zu bringen, bevor wir in Urlaub gehen konnten. Gesagt – getan und während unseres Urlaubs noch mit der Mitarbeiterin der Visaagentur telefoniert, damit alles seinen Gang geht. Wir hoffen, dass wir unsere Visa bekommen und somit Russland bereisen können.

Unsere Charity

Unsere Charity

Nach dem Autokauf ist vor dem Charity-Projekt! Charity? Ja, richtig! In deutsch: Für den guten Zweck. Sinn der Rallye ist, neben dem Spaß, auch etwas Gutes zu tun. Uns geht es gut und meine größte Sorge ist (übertrieben gesagt), welche Farbe mein nächstes Auto hat. Das kann man mal ehrlich sagen und ich glaube da spreche ich nicht nur für mich alleine. Uns Deutschen geht es grundsätzlich gut und im Vergleich zu vielen anderen Nationen sehr gut!

Für welches Projekt möchten wir also antreten? Unser Teamname verrät es schon. Ich bin bekennender Freddie Mercury- und damit Queen-Fan! Nicht nur wegen des 2018 erschienenen Films „Bohemian Rhapsody“, sondern schon immer. Ich durfte Freddie leider niemals live erleben. Also wird jedes Konzert von brauchbaren Queen-Coverbands besucht, jeder Queen-Song im Radio lauter gedreht, 2017 hab ich die Freddie-Statue am Genfer See in Montreaux besucht und ich habe einen kleinen Freddie-Schrein in meinem Büro. Also Queen-Fan durch und durch.

Was liegt da näher als für den Mercury Phoenix Trust (MPT) Geld zu sammeln und so den Kampf gegen AIDS zu unterstützen. Das Thema AIDS ist nicht mehr primär im Fokus, aber trotzdem nicht weniger aktuell. Freddie ist 1991 bekanntlich an den Folgen von AIDS gestorben und der MPT wurde anschließend von Brian May, Roger Taylor und Jim Beach gegründet. Der gute Zweck war also gefunden, der Teamname auch und ebenso unser Motto „Don’t stop me now!“. Weiter geht’s mit unseren Vorbereitungen.

Der Autokauf

Der Autokauf

Der erste Artikel unseres Abenteuers. Es ist Anfang Februar 2019. Das Wetter macht uns mürbe und wir beginnen mit den konkreteren Vorbereitungen zu unserer Rallye-Teilnahme. „Rallye! Sowas gibt’s?“ bekommen Andrea und ich immer wieder zu hören, wenn wir von unserem geplanten Abenteuer erzählen.

Im Oktober 2018 haben wir uns als Team #247 für den Baltic Sea Circle angemeldet und sind damit gerade noch so ins Teilnehmerfeld gerutscht. Meine erste Amtshandlung war die Suche nach einem geeigneten Auto. Die Teilnahmebedingungen schreiben vor, dass der Wagen mindestens 20 Jahre als sein muss und max. 2.500 € kosten sollte.

Ich hab mich also durch die Untiefen von mobile.de gewühlt.
T4? Nee, immer nur Kilometerhuren mit > 400 Tkm auf der Uhr muss nicht sein.
E-Klasse T-Modell wäre schön, aber zu teuer.
Menno! Was kostet nicht viel, hat Platz, läßt sich leicht reparieren und verbraucht vielleicht nicht so viel Sprit? Richtig, ein Renault Kangoo! Sieht halbwegs vernünftig aus, Platz ist in der kleinsten Hütte und die Preisklasse passt auch.

Wir haben auch ein brauchbares Exemplar gefunden. Von Torben aus Emden. Also schön von Rodenberg nach Emden gefahren und den kleinen Kangoo eingesammelt. Ich fahre gerne Auto und verstehe auch ein bischen was von Technik und Karosse. Ich war echt begeistert. 20 Jahre alter Renault und kein offensichtlicher Rost – nicht mal an den Türfalzen – und der Rest funktioniert auch. Irgendwie. Erstaunlich! Wo ist der Haken? Bis auf die 8 (!) Vorbesitzer erstmal keiner. Netterweise ist der Kangoo als Mini-Reisemobil schon zurecht gemacht. Solarzelle, Schlaffläche, Wasserkanister, Extra-Batterie und ein Zelt gab’s auch noch obendrauf. Passt!