18.06.2019, Tag 4
Der Tag begann mit Sonnenschein und dem Wissen, wieder viele Kilometer fahren zu müssen, um die Fähre zu erreichen.
Leider war uns die Motorelektronik nicht wohlgesonnen und der Kangoo hoppelte wieder über die Straßen. Ohne Zollkontrolle an der Grenze zu Norwegen ging es über die E12 bis nach Mo I Rana. Unsere Tagesaufgabe geriet ein wenig in den Hintergrund, da wir uns um unser Auto Sorgen machten und so war dann in Mo I Rana der freundliche Boschdienst unser Ziel. Wir wurden in deutscher Sprache begrüßt und schilderten unser Problem. Die Mördermaschine von Bosch tat ihren Dienst, löschte den Fehlerspeicher des Kangoo und ein erneuter Testdurchlauf verlief positiv. Wieder konnten wir mit unserer internationalen Währung punkten: 4 Dosenbier und ein Lächeln waren der Arbeit Lohn und wir konnten weiter reisen.

Die E6 Richtung Narvik fordert von uns alles. Berge, Wasserfälle, Seen, Fjorde, Dauerregen waren nun für Stunden unsere Begleiter. Wir überquerten dabei den Polarkreis um dann gegen 17:30 Uhr in unserem Fährhafen Skutvik anzukommen.
Unsere Fähre setzte sich um 18:30 Uhr pünktlich in Bewegung nach Svolvaer. Mit uns setzten 3 weitere Teams über. Die Unterhaltung war kurzweilig.
Bei Start von der Fähre hat es uns dann erwischt. Vermutlich ist die linke Drehstabfeder gebrochen. Wir haben uns noch von Bord geschleppt und da standen wir nun mit unserem defekten Kangoo. Das Werkstatt Team war noch auf dem Weg zu den Lofoten, also blieb uns nur noch der ADAC. Nach einer Stunde Wartezeit sind wir in eine Werkstatt transportiert worden und der Fahrer hat uns noch freundlicherweise in das gebuchte Hotel gebracht. Unser Tag endete also mit weiteren Telefonaten mit dem ADAC, um unsere Weiterfahrt oder Rückkehroptionen zu prüfen.