20.06.2019 Tag 6

Früh raus aus den Federn. Wir haben nach Rücksprache mit unserer heimischen Werkstatt die Entscheidung getroffen, den Kangoo auf den Lofoten zu lassen.
Eine Reparatur wäre wirtschaftlich aussichtslos und ggf. ein Faß ohne Boden geworden.

So hieß es nun unsere komplette Ausrüstung als Stückgut zu verpacken. Dazu hatten wir bis 13 Uhr Zeit, da noch die Rückgabe des Leihwagens und der Check-in am Flughäfchen von Svolvær anstand. Vom Partygelände bis zur Werkstatt waren es gut 35 km und auch der freundliche Kontakt mit der Polizei um 7:00 Uhr morgens blieb uns nicht erspart. Fahrtüchtigkeit wurde uns bescheinigt und wir konnten weiterfahren.
Jetzt machte es sich bezahlt, zu Hause vieles in stabilen Kunststoffkisten verladen zu haben und dazu etliche Spannbänder, Kabelbinder und Panzerband dabei zu haben.
Mit unseren Verbrauchsartikel haben wir die Werkstattmitarbeiter begeistert. Bier, Wein, Benzin, Gas, Klopapier und Grillgut fanden dankbare Abnehmer.
Zeitlich hat das noch gut gepasst und wenn der ADAC für den Rücktransport sorgt, sehen wir unser Zeug bald wieder.
Zu guter Letzt stand noch meine Frage an den Werkstattleiter im Raum, was er für ein Fahrzeug für solch eine Rallye nehmen würde. „The Japs. Specially Toyota, they never break“ war die kurze knackige Antwort. Mit der Antwort hatte ich nicht gerechnet und sie wird sicherlich bei der Suche nach einem neuen Rallye-Auto in Betracht gezogen.

Hier noch ein schneller Gruß an unseren Sponsor Logiline. Die Jungs haben sich ebenfalls bemüht, unser Auto von den Lofoten zu bekommen bzw. Ersatzteile hierher zu senden. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für Euren Hilfeversuch.

Am Flughäfchen angekommen haben wir unseren Mietwagen zurück gegeben. Der Flughafen ist so klein, dass ein und derselbe Typ die Bordkarten druckt, die Sicherheitskontrolle durchführt und das Gepäck verlädt. Echt witzig. Nach einem Tankstopp in Bodo, ging es nach Oslo, weiter nach München und anschließend nach Hannover. Dabei konnten wir im Live-Tracking beobachten wie unsere Rallye-Kollegen auf dem Weg zum Nordkapp sind. Wir wären so gerne dabei gewesen… 😢