Wieder zu Hause. Fühlt sich auch gut an, aber am Nordkapp wären wir jetzt lieber. Was ist schief gelaufen? Wir haben mit dem Kangoo ein tolles Fahrzeugkonzept für eine solche Tour gewählt, davon sind wir immer noch überzeugt. Unser Fehler war, die Beladung nach Platz zu organisieren und nicht nach Gewicht. Das hat schlußendlich dem Kangoo die alten Drehstabfedern gebrochen.

Nochmal ein Rallye-Abenteuer? Auf jeden Fall! Die Zeit der Vorbereitung, die Vorfreude auf ein solches Unterfangen sind herrlich. Die Teilnehmer sind durch die Bank weg nett, verrückt, hilfsbereit und einfach gut drauf. Jeder hat eine andere Idee, was ihn zur Teilnahme angetrieben hat. Sei es der gute Zweck, die Sehnsucht nach fernen Ländern, Bock auf Autofahren, Abenteuerlust, usw.

Die Reisezeit ist zwar richtig anstrengend, man wird dafür mit vielen tollen Eindrücken belohnt. Durch die Aufgaben im Roadbook ist man „gezwungen“, auf die Einheimischen zu zugehen und hat sofort seinen Spaß dabei. Die Teams helfen sich untereinander so gut es unterwegs eben geht. Schrottplätze werden geentert, um neue alte Teile zu verbauen, die kaputt gegangen sind. Werkstattketten werden mit Ersatzlieferung beauftragt, um dann in einer Nacht- und Nebelaktion die Fahrzeuge wieder flott zu machen, jeder hilft jedem und wenn es nur der Reifenwechsel oder das Abschleppen ist.

Wir lecken jetzt unsere Wunden, freuen uns auf den Bericht über unsere Reise, welcher am 22.06. in der HAZ erscheint und gehen jetzt auf die Suche nach einem neuen Rallye Auto. Knights of the Island oder BSC2020. Wir kommen!